Bögen
Bogentypen, Grundlagen

Langbogen erklärt: Was ist ein Langbogen und für wen eignet er sich?

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Robin Hood, englische Yeoman-Schützen und mittelalterliche Schlachten. Das sind die Bilder, die einem als Erstes in den Sinn kommen, wenn man an einen Langbogen denkt. Und damit liegt man gar nicht so verkehrt, denn er ist der ursprünglichste aller Bögen und hat eine sehr lange Geschichte. Doch was genau zeichnet diese Bogenart aus?

Wenn du über die Anschaffung eines Langbogens nachdenkst oder einfach wissen möchtest, ob dieser traditionelle Bogen zu dir passt, dann bist du hier genau richtig. In meinem Beitrag erfährst du alles von der technischen Definition über historische Hintergründe bis hin zur einer umfangreichen Kaufberatung. Am Ende weißt du genau, ob der Langbogen der richtige Einstieg in das traditionelle Bogenschießen für dich ist.

Was ist ein Langbogen? Definition und Grundmerkmale

Ein Langbogen ist ein traditioneller Bogen mit einem D-förmigen Querschnitt. Das bedeutet, dass, wenn man den Bogen im aufgespannten Zustand seitlich betrachtet, die gebogenen Wurfarme inklusive Sehne ein fast perfektes „D” formen. Typische Bogenlängen liegen zwischen 66 und 70 Zoll und sind etwa so groß wie der Schütze selbst.

Anders als beim Recurvebogen weisen die Wurfarmenden keine Biegung vom Schützen weg (der Recurve) auf, die Sehne berührt den Bogen so nur an den Tips. Typische Zuggewichte liegen zwischen 20 und 60 Pfund, wobei Anfänger mit 20-25 Pfund starten sollten.

Der Langbogen unterscheidet sich grundlegend von modernen Bogentypen. Während ein Recurvebogen durch seine charakteristisch gebogenen Wurfarmenden mehr Energie speichert, setzt der Langbogen auf Länge und eine einfache Konstruktion. Ein Compoundbogen arbeitet mit Rollen (Cams) und Kabeln nach völlig anderen Prinzipien und erreicht deutlich höhere Pfeilgeschwindigkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen traditionellem Langbogen und modernem Flatbow?

Der traditionelle Langbogen (Englischer Langbogen) und der moderne Flatbow unterscheiden sich grundlegend in Bauweise und dessen Eigenschaften. Der klassische Langbogen weist das oben beschriebene D-Profil auf und kommt ohne ausgeschnittenes Bogenfenster (Shelf) aus. Der Flatbow bietet durch seinen flachen Querschnitt und das oft integrierte Shelf moderne Ansätze und macht ihn so eher für Einsteiger geeignet. Flatbows erreichen höhere Pfeilgeschwindigkeiten bei weniger Handschock und mehr Komfort.

Der Flatbow ist sozusagen der Kompromiss für Schützen, die das traditionelle Bogenschießen ausüben möchten, aber gleichzeitig nicht auf moderne Elemente verzichten wollen. Hardliner hingegen schwören auf den traditionellen Langbogen.

Technische Eigenschaften: Was zeichnet einen guten Langbogen aus?

Bogenlänge richtig wählen

Die Bogenlänge muss zu deiner Körpergröße passen. Ein zu kurzer Bogen führt zu extremem Stacking (übermäßiger Kraftanstieg im letzten Drittel des Auszugs) und erhöht das Risiko von Verletzungen sowie Beschädigungen des Bogens. Hier ist die bewährte Faustregel:

KörpergrößeEmpfohlene Bogenlänge (Langbogen)
150-165 cm58-64 Zoll
165-180 cm66-68 Zoll
über 180 cm70-72 Zoll

Deine individuelle Auszugslänge berechnest du so: Miss deine Armspannweite in cm (Fingerspitze zu Fingerspitze), teile diesen Wert durch 2,5 und wandle das Ergebnis in Zoll um (erneut durch 2,54 teilen).

Zuggewicht: Die richtige Stärke für deinen Einstieg

Das Zuggewicht gibt an, wie viel Kraft du zum Ausziehen des Bogens aufwenden musst. Erfahrungsgemäß wählen viele Anfänger hier ein zu hohes Zuggewicht und überschätzen sich. Diesen Fehler solltest du unter keinen Umständen machen. Du verlierst sonst schnell die Lust am Bogensport, da du dich nicht auf die eigentlich so wichtige Technik konzentrieren kannst.

Du wirst stattdessen krampfhaft versuchen, den Bogen auszuziehen bzw. im Auszug zu halten. Ein Langbogen baut seinen Zugwiderstand linear auf, d. h., das Zuggewicht steigt nahezu gleichbleibend und nicht variabel bis zum Erreichen des Vollauszugs an.

SchützentypEmpfohlenes Zuggewicht
Anfänger (Männer)20-25 lbs
Anfänger (Frauen)15-20 lbs
Fortgeschrittene30-45 lbs
Erfahrene Schützen45-60 lbs

Beachte: Die Angaben beziehen sich auf einen Standard-Auszug von 28 Zoll. Ziehst du den Bogen auf 30 Zoll aus, erhöht sich das Zuggewicht um etwa 3-4 Pfund.

Standhöhe und ihre Bedeutung

Die Standhöhe ist der Abstand von der Sehne zum tiefsten Punkt des Griffstücks. Beim klassischen englischen Langbogen beträgt sie in der Regel ca. 7,5-8,5 Zoll.

  • Weniger Handschock nach dem Schuss
  • Geringere Pfeilgeschwindigkeit
  • Fehlerverzeihenderes Verhalten
  • Kürzerer Beschleunigungsweg für den Pfeil

Materialien: Von traditionellem Eibenholz bis zur modernen Laminatbauweise

Historische Langbögen bestanden aus Eibenholz. Das ist der Klassiker für den englischen Langbogen. Die Eibe vereint ideale Eigenschaften. Ihr Splintholz ist zugstabil und ihr Kernholz druckstabil. Diese natürliche Struktur machte die Eibe zum bevorzugten Material für den traditionellen Langbogen.

Moderne Langbögen nutzen verschiedene Hölzer:

  • Osage Orange: Extrem elastisch, hohe Leistung
  • Hickory: Robust, gut verfügbar
  • Robinie: Europäische Alternative zur Osage
  • Esche, Ahorn, Bambus: Als Laminat-Kerne

Laminierte Bögen kombinieren einen Holzkern mit Fiberglas- oder Carbon-Lagen. Diese Bauweise ermöglicht höhere Pfeilgeschwindigkeiten und gleichmäßigere Qualität, bewahrt aber den traditionellen Charakter. Für die Bogensehne empfiehlt sich Dacron. Fast-Flight-Sehnen darfst du nur verwenden, wenn die Wurfarm-Tips explizit dafür ausgelegt sind.

Historischer Exkurs: Der englische Langbogen als Kriegswaffe

Unter König Edward I. (1272-1307) entwickelte sich in England eine beispiellose Kultur von Bogenschützen. Ein Gesetz verbot alle Sportarten außer dem Bogenschießen an Sonntagen. Die Ausbildung begann mit acht Jahren und dauerte etwa zehn Jahre.

Bei der Schlacht von Crécy (1346) standen rund 6.000-7.000 englische Bogenschützen einer französischen Armee von 20.000-40.000 Mann gegenüber. Die englischen Langbogenschützen schlugen 16 Kavallerieangriffe zurück. Schätzungen gehen von mehreren hunderttausend verschossenen Pfeilen aus. Die englischen Verluste lagen bei wenigen hundert Mann. Die französischen verloren hingegen 12.000-15.000 Soldaten.

Noch dramatischer war Agincourt (1415): 6.000-8.000 Engländer gegen 25.000-35.000 Franzosen. Die Bogenschützen verschossen in etwa vier Stunden rund 500.000 Pfeile. Bis zu 72.000 Pfeile pro Minute in der Hauptphase der Schlacht. Hierbei handelt es sich um eine Hochrechnung. Ein geübter Schütze feuerte etwa 10 bis 12 Pfeile pro Minute ab. Bei 6.000 Schützen ergibt das eine unglaubliche Feuerrate.

Diese Kriegsbögen hatten allerdings extreme Zuggewichte. Skelettfunde vom Wrack der Mary Rose (gesunken 1545) zeigen Deformationen bei Bogenschützen, die auf jahrzehntelanges Training mit 120-180 Pfund starken Bögen hinweisen.

Zum Vergleich: Moderne / aktuelle Langbögen haben ca. 20-60 Pfund.

Die intensive Nutzung führte bereits im 14. Jahrhundert zur Eiben-Knappheit in Nordeuropa. Ab 1350 musste England Eibenholz importieren. 1472 erließ König Edward IV. ein Gesetz. Pro Tonne Schiffsfracht musste eine bestimmte Menge an Bogenrohlingen (für den Bogenbau) mitgeführt werden.

So schießt sich der Langbogen: Schussverhalten und Eigenschaften

Auszug und Kraftverlauf

Der Langbogen baut seine Kraft linear auf. Das bedeutet, dass mit jedem Zoll Auszug auch das Zuggewicht gleichmäßig um etwa 2-3 Pfund steigt. Bei einem 30-Pfund-Bogen hast du bei 28 Zoll Auszug also tatsächlich etwa 30 Pfund auf den Fingern. Ziehst du auf 30 Zoll aus, steigt das Gewicht auf circa 32-34 Pfund.

Bei zu kurzen Bögen tritt ab einem Sehnenwinkel von etwa 90° an den Tips das sogenannte Stacking auf. Der Kraftanstieg wird dann überproportional stark. Deshalb solltest du unbedingt auf eine korrekte Bogenlänge achten.

Handschock: Der spürbare Vibration nach dem Schuss

Langbögen haben einen spürbaren Handschock. Das ist die Vibration, die nach dem Schuss in der Bogenhand ankommt und als solche wahrgenommen wird. Das liegt daran, dass die gesamte Energie, die nicht auf den Pfeil übertragen wird, im Bogen verbleibt und dort absorbiert wird.

So reduzierst du den Handschock:

  • Schwerere Pfeile verwenden: Mindestens 8-10 Grains pro Pfund Zuggewicht (bei 30 lbs also 240-300 Grain)
  • Höhere Standhöhe einstellen (im Rahmen der Herstellervorgaben)
  • Lockeren, nicht verkrampften Griff üben
  • Bogenlänge passend zur Körpergröße wählen

Ein Vorteil des Langbogens: Er ist deutlich leiser ist als ein Recurvebogen. Aufgrund der Recurves (gebogene Wurfarme) liegt die Sehne im Ruhezustand auf den Wurfarmen auf. Beim Schuss schlägt die Sehne also auf die Wurfarme auf und erzeugt eine vergleichsweise laute Geräuschkulisse. Dies entfällt beim Langbogen komplett.

Wie zielt man mit einem Langbogen?

Der Langbogen verzichtet auf Visiere, Pfeilauflagen und technische Hilfsmittel. Du zielst nach Gefühl, das nennt man instinktives oder intuitives Schießen. Drei Techniken haben sich etabliert:

Instinktives Schießen

Du schaust ausschließlich auf dein Ziel. Dabei nimmst du die Pfeilspitze nicht bewusst wahr. Durch mehrmaliges Üben lernst du, Entfernungen richtig einzuschätzen und den Schusswinkel entsprechend anzupassen. Das ist vergleichbar mit dem Werfen eines Steins oder Balls. Auch hierbei stellt man mit der Zeit fest, welche Kraft und welcher Winkel benötigt werden, um ein bestimmtes Ziel zu treffen. Denke nur an die letzte Schneeballschlacht als Kind.

Gap Shooting

Du nutzt die Pfeilspitze als Referenzpunkt. Der „Gap“ ist der Abstand zwischen Pfeilspitze und Ziel. Für jede Distanz ermittelst du systematisch deinen Gap, also den Abstand. Auf 15 Meter zielst du zum Beispiel 10 cm unter das Ziel, auf 25 Meter direkt darauf, auf 35 Meter 20 cm darüber. Diese Methode ist schneller erlernbar als rein instinktives Schießen und liefert reproduzierbare Ergebnisse.

String Walking

Du variierst die Position deiner ziehenden Hand an der Sehne je nach Entfernung. Für kurze Distanzen greifst du tiefer, für weite höher. Das ermöglicht präzises Zielen über verschiedene Entfernungen.

Ist der Langbogen für Anfänger geeignet?

Die idealen Langbogen-Schützen

Checkliste: Der Langbogen passt zu dir, wenn…

  • Du Wert auf Tradition und Ursprünglichkeit legst
  • Geduld und Ausdauer beim Lernen zu deinen Stärken gehören
  • Du den meditativen Aspekt des Bogenschießens schätzt
  • Mittelalter und historische Bogenschützen dich faszinieren
  • Du das „Robin Hood-Feeling“ erleben möchtest

Langbogen als Anfängerbogen: Meine ehrliche Einschätzung

Ja, du kannst mit einem Langbogen in den Bogensport einsteigen. Die unkomplizierte Konstruktion und die günstigen Einstiegsmodelle sprechen dafür. Aber sei dir bewusst. Der Langbogen hat eine steilere Lernkurve als ein Recurvebogen. Du kannst auch nicht wie bei einem dreiteiligen Recurvebogen das Zuggewicht und die Bogenlänge durch den Austausch der Wurfarme nachträglich anpassen. In diesem Fall musst du leider einen komplett neuen Bogen kaufen.

Vorteile für Einsteiger:

  • Einfache Bauweise, wenig kann kaputtgehen
  • Günstiger Einstieg ab 100-150 Euro möglich
  • Kein technischer Schnickschnack, der ablenken kann
  • Ursprüngliches Bogenschießen von Anfang an

Herausforderungen für Einsteiger:

  • Instinktives Zielen braucht deutlich mehr Übung
  • Fehlendes Schussfenster ist weniger fehlerverzeihend
  • Transport sperrig (150-180 cm Länge)
  • Längere Zeit bis zu konstanten Trefferbildern

Kaufberatung: Den richtigen Langbogen finden

Qualitätsmerkmale erkennen

Woran erkennst du einen guten Langbogen? Achte auf diese Punkte:

Qualitätsmerkmale eines guten Langbogens

  • Gleichmäßige Krümmung ohne Kanten oder Sprünge
  • Saubere Verklebungen, keine Luftblasen im Laminat
  • Glatte, splitterfreie Oberflächen
  • Wenig spürbarer Handschock beim Probeschießen
  • Gleichmäßiger Auszug ohne plötzliches Stacking
  • Klare Herstellerangaben zu Zuggewicht und Auszug

Warnsignale: Finger weg von diesen Bögen

  • Extrem niedrige Preise unter 50 Euro
  • Unbekannte Hersteller ohne Referenzen
  • Unklare oder fehlende Materialangaben
  • Sichtbare Verarbeitungsmängel, Risse, Absplitterungen
  • Verdrehte oder asymmetrische Wurfarme
  • Ungewöhnliche Geräusche beim Spannen
  • Fehlende Herstellergarantie oder Rückgaberecht

Bewährte Hersteller mit gutem Ruf

  • Bodnik Bows / Bearpaw Products: Deutsche Qualität, 30 Jahre Garantie, mittlere bis hohe Preisklasse
  • Ragim (Italien): Preis-Leistungs-Sieger, solide Verarbeitung, große Modellauswahl
  • Buck Trail (Belgien): Traditionelle Bögen mit moderner Technik
  • White Feather (Ungarn): Handgefertigte Bögen, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Big Tradition: Spezialist für historische Nachbauten

Langbogen vs. andere Bogentypen: Der direkte Vergleich

Langbogen vs. Recurvebogen

KriteriumLangbogenRecurvebogen
Pfeilgeschwindigkeit160-180 fps180-220 fps
FehlerverzeihungMittelHoch (Schussfenster)
LernkurveSteiler, instinktivFlacher, Visier möglich
Preis Einstieg75-150 Euro100-200 Euro
Tradition/AuthentizitätMaximumHoch bis mittel

Der Recurvebogen ist durch sein ausgeschnittenes Schussfenster und die gebogenen Wurfarmenden energieeffizienter. Take-Down-Recurvebögen bieten mehr Flexibilität durch austauschbare Komponenten. Dafür fehlt ihnen die puristisch-traditionelle Ausstrahlung des Langbogens.

Langbogen vs. Compoundbogen: Verschiedene Welten

Der Compoundbogen arbeitet nach völlig anderen Prinzipien. Durch Rollen (Cams) an den Wurfarmenden entsteht ein Let-Off. Im Vollauszug musst du nur noch 20-30% des Zuggewichts halten. Das ermöglicht ruhigeres Zielen und Pfeilgeschwindigkeiten weit über 300 km/h.

Aber: Vernünftige Compoundbögen kosten mindestens 500 Euro aufwärts, benötigen Wartung und verkörpern eine völlig andere Philosophie. Technik schlägt Können. Der Langbogen geht den umgekehrten Weg. Reines Können, minimale Technik, maximale Tradition.

Häufig gestellte Fragen zum Langbogen

Was kostet ein guter Langbogen für Anfänger?

Ein empfehlenswerter Einsteiger-Langbogen kostet zwischen 130 und 250 Euro. Für diesen Preis erhältst du eine solide Verarbeitung. Modelle unter 75 Euro sind dagegen meist minderwertig. Plane zusätzlich 80 bis 120 Euro für Pfeile, Armschutz, Fingerschutz und eine Zielscheibe ein.

Welche Bogenlänge brauche ich bei 180 cm Körpergröße?

Bei 180 cm Körpergröße empfiehlt sich ein Langbogen mit 68-70 Zoll Länge. Miss zur Sicherheit deine Auszugslänge. Armspannweite in cm geteilt durch 2,5, dann durch 2,54. Bei einem Auszug von 28-30 Zoll passt ein 68-70-Zoll-Bogen optimal. Zu kurze Bögen führen zu Stacking und erhöhtem Verletzungsrisiko.

Ist der Langbogen schwerer zu lernen als ein Recurvebogen?

Ja, der Langbogen hat eine steilere Lernkurve. Das fehlende ausgeschnittene Schussfenster verlangt nach dem Schießen über den Handrücken, wodurch weniger Fehler verziehen werden. Zudem musst du das instinktive Zielen erlernen. Während Anfänger mit dem Recurvebogen bereits nach wenigen Wochen konstante Treffer erzielen, benötigen Langbogenschützen mehrere Monate.

Kann ich mit einem Langbogen an Turnieren teilnehmen?

Ja, viele Vereine bieten Langbogenklassen an. Der Deutsche Feldbogen-Sportverband (DFBV) unterscheidet zwischen Instinktivklassen (traditionell, kein Zielen über die Pfeilspitze ist erlaubt) und Blankbogenklassen (Gap Shooting und String Walking sind erlaubt).

Fazit: Der Langbogen – Tradition trifft auf Können

Der Langbogen ist eine bewusste Entscheidung für Ursprünglichkeit, Tradition und pures Können. Dir muss bewust sein, dass du komplett auf technische Hilfsmittel verzichtest. Das fordert von dir viel Geduld, Konzentration und hunderte Übungsstunden.

Besuche vor dem Kauf unbedingt einen Bogensportverein oder einen Schnupperkurs. So merkst du schnell, ob ein Langbogen oder ein fehlerverzeihenderer Recurvebogen besser zu dir passt. Wenn du deine bevorzugte Bogenart gefunden hast, wirst du viele Jahre Freude an diesem wunderbaren Sport haben.

Bögen im Überblick
  • Verschiedene Kinderbögen an einer Verkaufswand
  • Mehrere Reiterbögen hängen gespannt an einer Wand.
  • Ein Langbogen mit einem bunten, laminierten Holzgurt ruhen auf einem moosbedeckten Baumstamm in einem sonnenbeschienenen Wald.
  • Ein Hybridbogen mit bunten, geschichteten Mustern, der auf grünem Gras und kleinen lila Blumen liegt.
  • Dreiteilige Einsteiger Recurvebögen hängen an einer Wand.
  • Compoundbögen hängen nebeneinander an der Wand.

Ich bin Moritz

Seit 2014 im Bogensport-Fachhandel tätig. Meine Ratgeber basieren auf echter Praxiserfahrung aus tausenden Kundengesprächen und nicht auf Werbeversprechen.
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